Motiviert dank Partner

Motiviert dank Partner

Als Akrobat bin ich immer auf einen Partner angewiesen. Das ist der große Vorteil von klassischem Krafttraining: Geht auch allein.

Aber: Allein bekommt man den Hintern nur schwer von der Couch.

Mit einem Partner pusht man sich gegenseitig, fühlt sich gleich motivierter. Im folgenden Artikel widme ich mich der Partnerfitness und welchen Vorteil sie euch bietet.

Gemein Fit, gemeinsam motiviert

Fitness wird schon seit Ewigkeiten in Gruppen praktiziert. Das Gemeinschaftsgefühl stärkt, treibt an, die Gruppe zwingt zum Mitmachen und Mithalten. Der Trainer gibt die Kommandos und übernimmt damit die Verantwortung für dein Training.

Das funktioniert noch besser, wenn man einen Partner dabeihat und die Übungen gemeinsam praktiziert. In einer Gruppe kann man sich schnell einsam fühlen. Außerdem kann die Gruppe auch nachteilige Effekte haben: Wenn man sich ausgeschlossen fühlt oder alle anderen viel besser sind.

Mit einem Freund oder dem eigenen Partner hat man jemanden an seiner Seite, der einen wertschätzt und eher als persönliche Herausforderung wahrgenommen wird, denn als unerreichbares Ziel.

Außerdem stärkt es die Bindung zueinander. Man lernt sich auf eine ganz andere Art und Weise kennen.

Training mit Spaßfaktor

Partnerübungen sind ungewohnt. Statt sich nur auf sich selbst zu konzentrieren, muss man einen gemeinsamen Rhythmus finden, den Partner ausbalancieren und zwischendurch vielleicht lachen, wodurch man die gesamte Körperspannung verliert.

Das schafft Kurzweil und Freude. Man bleibt länger motiviert und erlebt das Training weniger als Anstrengung, als viel mehr lustvoll.

Vertrauen und Teamarbeit

Das eigene Gewicht einem Partner aufzulegen oder dessen Gewicht zu tragen, verlangt ein hohes Maß an Vertrauen und Rücksichtnahme. Anfangs mag das ungewohnt sein und Ängste hervorrufen, doch je länger man gemeinsam übt, desto größer wird das Vertrauen und damit das Gefühl, sich in sicheren Händen zu befinden.

Man lernt, dem Partner intuitiver zu vertrauen, das stärkt das Band zueinander.

Ganzkörperfitness

Viele Übungen mit dem Partner involvieren den ganzen Körper. Man trainiert Kraft, Ausdauer und Koordination und fordert jede Muskelpartie heraus.

Das spart massig Zeit im Vergleich zu herkömmlichem Krafttraining.

Flexibilität

Für das Partnertraining braucht es nur ein Gerät: den Partner. Man kann es überall praktizieren, wo man ein Mindestmaß an Platz hat. Damit lässt sich dieses Workout perfekt in den Alltag integrieren.

Mein Tipp

Ich würde ja Akrobatik empfehlen, aber erfahrungsgemäß kommt dann gleich: Nö, bin ich zu alt dafür, ist mir zu gefährlich.

Tatsächlich habe ich das auch schon oft genug persönlich gehört. Angst vorm Fallen, Angst vor Übungen, bei denen man Überkopf ist etc. Also habe ich mich auf Übungen konzentriert, die weniger akrobatisch sind, die sich mehr nach Fitness anfühlen, aber gleichzeitig die Basis für Akrobatik schaffen. (Und ein paar akrobatische Übungen habe ich in das Programm auch eingepflegt)

Wen’s interessiert, mein persönliches Partnerprogramm gibt es als Buch. Damit wärmen bei mir fortgeschrittene Akrobaten auf. Absolut machbar auch für Erwachsene:

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